Leseclub-Rezensionen

Das begeistert unseren Leseclub!

Buch

15,00

Ziegen bringen Glück

Fleming, Anne

Buch

10,99

SPY - Highspeed London

Strobel, Arno

Buch

9,95

Tipp von Luisa, 12 Jahre: Die Pferde von Eldenau


In dem Buch „Die Pferde von Eldenau-Mähnen im Wind“ erzählt Theresa Czerny eine Geschichte über das Verständnis für Pferde, und die unterschiedlichen Ideen, was Pferde einem bedeuten können. Die einen nutzen Pferde als Sportgerät und die anderen sehen sie als Partner und guten Freund. So unterschiedlich die Ansätze auch sein mögen, beide können etwas voneinander lernen. Jannis ist Fridas neuer Nachbar und ein begeisterter Springreiter. Mit seiner Stute Dari hat er schon so manches Turnier gewonnen. Frida kann der Springreiterei nichts abgewinnen. Sie empfindet es als Tierquälerei mit Pferden die höchsten Hindernisse zu überwinden. Viel lieber galoppiert sie mit ihrer Stute Liv am Strand entlang. Als Dari immer nervöser wird und bei fast allen Hindernissen Stangen abwirft, beschließen Frida und Jannis mit ihr Gelassenheitstraining zu machen. Aber es wird einfach nicht besser! Was ist bloß mit Dari los? Gemeinsam versuchen Janis und Frieda es herauszufinden, trotz ihrer unterschiedlichen Vorstellung über den Umgang mit Pferden.

Gleich zu Beginn des Buches habe ich sofort Lust bekommen selber wieder aufs Pferd zu steigen. Die Geschichte hat mich sofort mitgerissen. Besonders deshalb, weil die Autorin die Kapitel immer abwechselnd aus der Perspektive von Jannis oder Frida geschrieben hat. So wird es nie langweilig und man erhält einen interessanten Einblick in die Gefühlswelt beider Hauptpersonen. Ich würde das Buch unbedingt pferdeverrückten Mädchen und Jungen ab 11 Jahren empfehlen.

Tipp von Emilia, 11 Jahre: Ziegen bringen Glück


Am Anfang hatte ich es schwer, in die Geschichte des Buches „Ziegen bringen Glück“ hineinzukommen. Nach einer Weile aber, bekommt man wirklich Spaß beim Lesen und irgendwann wollte ich dann gar nicht mehr damit aufhören. Die Geschichte handelt von einer kleinen Ziege, die auf einem Hochhausdach in New York lebt. Im Laufe der Handlung wird von verschiedenen Hausbewohnern erzählt und man findet heraus, wie die Ziege auf das Dach kam. Es ist spannend und nett geschrieben und ich würde es Mädchen oder Jungs von 9-12 empfehlen.

Tipp von Kolja, 12 Jahre: Spy - Highspeed London


In dem Buch geht es um einen Jungen (Nick Nader), der an einer geheimen Superagentenschule aufgenommen wird. Als er sieht wie einem Mädchen das Handy geklaut wird, sprintet er dem Täter hinterher. Der Täter rennt um eine Ecke in eine Sackgasse. Als Nick dort ankommt, ist der der Täter spurlos verschwunden.  Auf dem Boden ist ein Hüpfkästchenfeld aufgemalt und ein Zettel mit der Aufschrift "Springfield 24236". Nick findet das zwar seltsam, doch er springt in die Kästchen und findet einen riesigen Raum unter der Erde. Dort erfährt er, dass der Diebstahl gar nicht so real war. Es war seine Aufnahmeprüfung an der Schule. Nun steht ihm ein neues Leben bevor, in dem nichts mehr so ist, wie es mal war.

Ich finde das Buch gut, weil es sehr spannend und auch sehr lustig ist. Außerdem warten viele Überraschnungen auf einen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es etwas zu lange dauert, bis es spannend wird. Trotzdem würde ich das Buch sehr empfehlen.

Tipp von Emma, 13 Jahre: Der Fall des verschwundenen Lords


Der Fall des verschwundenen Lords von Nancy Springer ist der erste Teil einer Reihe über die Detektivin, und Schwester von Sherlock und Mycroft Holmes, Enola Holmes. Im ersten Teil geht es hauptsächlich um das Verschwinden der Mutter und die Entführung eines Lords, der Enola ́s erster Fall werden soll. Denn sie möchte auch eine eigenständige Detektivin werden und nicht mehr im Schatten ihrer Brüder stehen.
Nach einem Zähen Anfang, von dem man sich nicht abschrecken lassen darf, entspinnt sich eine spannende Geschichte, weil Enola und der Lord in ein Abenteuer entführt werden, in dem es um Schiffsbäuche und Korsetts geht. Ich empfehle dieses Buch Leserinnen ab ca. elf Jahren, die noch mehr über die Holmes Familie erfahren wollen und Abwechslungsreiche Krimis lesen wollen. Ich bin schon auf den zweiten Band gespannt, denn einige Rätsel wurden noch nicht aufgeklärt.

Tipp von Josephine, 11 Jahre: Land of Stories


In dem Buch geht es um die Zwillinge Alex und Conner. Ihre Großmutter schenkt ihnen ein Märchenbuch zum Geburtstag durch das sie in die Märchenwelt kommen. Um von dort wieder in die normale Welt zu kommen, müssen sie Gegenstände aus bekannten Märchen finden. Aber um herauszufinden welche, müssen sie erst durch ein Rätsel herausfinden. Sie lösen einen Teil des Rätsels. Doch die Gegenstände zu finden wird schwieriger als gedacht. Und zu allem Überfluss ist auch noch jemand anders auf der Jagd nach den Gegenständen. Dabei finden sie ein Geheimnis über ihren verstorbenen Vater heraus. Aber nicht nur über ihren Vater, sondern auch über ihre Großmutter und sogar über sich selbst. Alex hat in ihrer Schule nicht viele Freunde und sah die Märchenfiguren als ihre Freunde an. Conner hat zwar keine Kontaktprobleme aber Notenprobleme. Während Alex gar nicht mehr aus dem Märchenreich weg möchte kann Conner es nicht erwarten zurück zu kommen.
Es ist ein sehr spannendes Buch und es hat richtig Spaß gemacht es zu lesen. Es ist ein sehr dickes Buch aber dafür auch sehr gut. Man erfährt viel Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es auf jeden Fall!!! Sie treffen auf viele berühmte Märchenfiguren. Zum Beispiel Rotkäppchen. Das war sehr lustig.

Leseclub-Rezensionen 2

Davor und Danach

Singer, Nicky

Buch

19,00

Einmal Pech und elfmal Glück

Hollingsworth, Alyssa

Buch

14,95

Der Mantel

Jünger, Brigitte

Buch

17,00

Dry

Shusterman, Jarrod

Buch

15,00

Kritik von Helene, 14 Jahre: Davor und Danach


Nicky Singers Roman ,,Davor und Danach" spielt in nicht allzu ferner Zukunft, jedoch in einer Zukunft die man sich nur ungern so vorstellt. Nichts ist mehr, wie es heute (im Buch das ,,Davor") einmal war. Auf der Südhalbkugel herrscht Chaos, Tausende versuchen daher in den sicheren Norden zu fliehen. Auch die 14- jährige Mhairi, deren Großmutter auf einer kleinen Insel in Schottland lebt. Ursprünglich ist Mhairi Schottin, lebt jedoch mit ihren Eltern im Sudan. Nach einem Zwischenfall ist sie nun gezwungen, sich ohne ihre Eltern, auf den Weg zu ihrer Großmutter in Schottland zu machen.
Auf ihrer Flucht trifft sie auf viele Hindernisse, die sie jedoch geschickt zu überwinden weiß. Eines dieser Hindernisse ist ein kleiner Junge, um den sie sich anfangs widerwillig, doch später sehr liebevoll kümmert. Zusammen mit dem Jungen geht die Reise weiter, bis die beiden schließlich in Schottland, Mhairis Heimatland angelangen. Dort hat sich vieles verändert, was es für Mhairi und den Jungen umso beschwerlicher macht.
Das Buch behandelt viele aktuelle politische Themen wie Flucht, Überbevölkerung und den Klimawandel. Nicky Singer erschafft eine sehr realistische Dystopie, erklärt und erläutert diese jedoch nicht ausreichend. Das ist schade, da die Grundidee des Buches eigentlich sehr gut ist.
Durch die etwas emotionslose Schreibweise fällt es zu Beginn schwer sich in die Protagonistin hinein zu versetzen, was das Buch am Anfang nicht sehr fesselnd macht.

Das Buch und die Idee dahinter sind gut, aber ich hätte mir gewünscht, dass mich die Geschichte ein bisschen mehr fesselt und ausführlicher erklärt wird wie es zu so einem Szenario überhaupt kommen konnte.

Tipp von Emilia, 11 Jahre: Einmal Pech und elfmal Glück


Als ich den Klappentext las, dachte ich mir; naja, also, das klingt ja mehr nach einem Jungs-Klassiker. Doch; der Schein trügt! Bereits nach dem ersten Kapitel konnte ich nicht mehr aufhören, zu lesen. Es handelt von Sami, einem afghanischen Jungen, der mit seinem Großvater geflohen ist. Die Rubab des Babas (Großvater), ein traditionelles Instrument, wird gestohlen und damit Sami sie zurückbekommt, muss er 700$ verdienen, also beginnen die Tauschgeschäfte. So entstehen wunderbare Freundschaften und Hoffnungen. Das Buch ist so anschaulich, schön, traurig und gefühlsvoll geschrieben, dass ich es innerhalb einer Woche gelesen habe. Die Geschichte ist ganz und gar nicht nur für Jungs gedacht, aber ich würde sie erst ab 10 empfehlen, da es teilweise echt traurig ist.

Tipp von Muriel, 14 Jahre: Der Mantel


In dem neuen Roman von Brigitte Jünger „Der Mantel“, steht das in Frankreich lebende Mädchen Fanette im Mittelpunkt, das sich auf die Spuren der Vergangenheit eines alten Juden macht.

Mit ihrem geheimnisvollen Nachbarn Aron Schatz hat sich die 14-Jährige schon immer gut verstanden. Lückenhafte und unvorstellbare Kindheitserinnerungen aus der Zeit um die Herrschaft der Nazis  lassen Fanette neugierig werden. Als die Französin dann eine Chance auf einen Deutschland-Auslandsaufenthalt für Schüler bekommt, ist sie nicht mehr zu stoppen. Aron und ihr lustiger Freund Moumouche, ein Araber, helfen ihr bei den Reisevorbereitungen. In das kleine Dorf Fliesteden, in der Nähe von Köln, soll es gehen! Dort, wo der 95-jährige Aron in seiner Kindheit oft war.

In dem ruhigen, auf sie fast wie tot wirkenden Dorf angekommen, wird Fanette klar, wie schwer es ist, etwas aus der Vergangenheit zu erfahren. Während Moumouche , der den pflegebedürftigen Aron betreut, immer wieder kleine Erinnerungsstücke von diesem bekommt, kämpft sich Fanette  langsam durch die verlassenen Dorfstraßen, um sich von Zeitzeugen etwas erzählen zu lassen. Sie ist schockiert, als sie erfährt, dass die Juden plötzlich von so vielen Menschen abgelehnt und gemieden wurden – und kann Parallelen zur heutigen Zeit feststellen. Außerdem stellt sich die Frage: Kann ein ihr von Aron mitgegebener Abholschein eines alten Damenmantels, der den Krieg überlebt hat, noch mehr über den alten Freund und dessen Familie verraten?

Ich fand das Buch sehr spannend, weil man in die schreckliche Zeit des Zweiten Weltkriegs eintauchen kann. Und das aus der heutigen Perspektive, aus der Sicht von Fanette.

Der Schreibstil von Brigitte Jünger ist außergewöhnlich abwechslungsreich, da sich oft die Perspektiven ändern und auch frühere Quellen berichten. Es ist beeindruckend und berührend, dass diese Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht.

Ich kann das Buch empfehlen, da es toll ist, diese neue Form von Erzählung in die Nazi-Zeit zu erleben. Der Roman ist aufrüttelnd und greift die großen aktuellen politischen Themen auf: Es wird deutlich, dass auch heute noch die Verfolgung wegen unterschiedlicher Religionen eine Rolle spielt.

Den Roman lege ich sowohl Mädchen als auch Jungen ans Herz, ab 12 bis 13 Jahren. Eigentlich sollten ihn aber auch Ältere und vielleicht sogar Erwachsene lesen, da diese Zeit niemals in Vergessenheit geraten darf.

Tipp von Charlotte, 11 Jahre: Agatha Oddly - Das Verbrechen wartet nicht.


Agatha ist Hobby-Detektivin und  führt eigentlich ein ganz normales Leben in London, bis auf einmal mehrere Dinge auf einmal passieren, die sie sich nicht erklären kann. Unter anderem wieso im Park ein unbekannter Motorradfahrer eine  ältere Dame anfährt und nicht mal genau hinschaut als die Dame zu Boden fällt. Oder wieso sich plötzlich eine unbekannte Person an sie ranschleicht und ihren Namen samt Adresse weiß. Und als es dann in ganz London kein fließendes Wasser gibt, stattdessen nur noch giftige Rotalgen, ist Agatha klar, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Sie beschließt zusammen mit ihrem besten Freund den Fall zu lösen. Dieses Buch würde ich ab 9 Jahren vor allem denjenigen empfehlen die Krimis und Gruselgeschichten lieben. Ich fand es sehr spannend, würde es allerdings nur Älteren empfehlen.

Tipp von Josephine, 11 Jahre: Ellingham Academy


In dem Buch geht um einen Mordfall, der seit Jahrzehnten nicht aufgeklärt wurde. Stevie Bell kommt an die Ellingham Academy um ihn auf zu klären. Mitten in der Nacht erscheint eine seltsame Schrift an der Wand, die einen Mord ankündigt. Als kurz darauf ein Mitschüler von Stevie tot aufgefunden wird, deutet alles auf einen selbstverschuldeten Unfall aus. Aber Stevie vermutet einen Mord. Genügend Schüler hätten ein Motiv… Als sie ihren Verdacht mitteilt, erscheint alles ganz logisch und die Ereignisse überschlagen sich. als das unterverdacht stehende Mädchen wegläuft bricht das Buch leider ab...
Das Buch ist sehr spannend und gut geschrieben. Die Kapitel spielen abwechselnd 1938 und ungefähr 2018. Es ist wohl ein weiterer Teil in Arbeit, weshalb der Mord im ersten Teil nicht aufgeklärt wird. Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und freue mich auf den 2. Teil!

Tipp von Thea, 14 Jahre: Dry


Sie nennen es „Tap-out“. Es ist eine Wasserkrise. Arizona und Nevada haben Kalifornien den Hahn zugedreht, wortwörtlich, denn die Wasserhähne verweigern plötzlich das kühle Nass. Mit einem Mal bemerken die Menschen, dass man Wasser eben nicht nur für den Pool und die Bewässerung des Vorgartens benötigt, sondern zum Überleben. Eine Massenhysterie bricht aus, denn in den Supermärkten ist das Wasser längst ausverkauft. Die Straßen sind verstopft von Autos, deren Besitzer vor der Katastrophe fliehen wollten, alle Flugtickets sind ausverkauft – es gibt kein Entkommen. Das bemerken auch Alyssa und ihre Familie, die verzweifelt auf der Suche nach Wasser sind.

Die Einzigen, die jetzt noch einen klaren Kopf behalten, haben sich einen Vorrat angelegt, wie Kelton, ein Mitschüler von Alyssa. Durch das „Tap-out“ sind schon bald Alyssa und ihr Bruder Garrett auf Keltons Hilfe angewiesen. Doch Vorsicht ist geboten, denn wer Wasser hat, wird zum Feind der Durstigen.

Man braucht seine Zeit, sich in das schnell startende Buch „Dry“ von Neal und Jarrod Shusterman hineinzufinden, da es direkt mit der Wasserkrise beginnt. Doch dadurch ist es von Anfang an sehr spannend.

In dem Roman wird das sehr aktuelle Thema, der Klimawandel, geschickt in eine finstere, jedoch faszinierende Geschichte eingewoben, die Jugendlichen, aber auch Erwachsenen die Folgen nahe bringt. Immer wieder musste ich selbst an den letzten heißen und trockenen Sommer denken, der ohne genügend Wasser gar nicht vorstellbar gewesen wäre...

Besonders gelungen finde ich, dass der Roman aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist. Außerdem zeigen die Autoren die Wasserkrise von allen Seiten, z.B. durch Snapshots, was hier im konkreten Fall kurze Erzählungen von hilfesuchenden Durstigen sowie von Wasser bringenden Helden sind.

Zusammenfassend kann man sagen, dass „Dry“ ein gelungener, spannender Roman ab 14 Jahren ist. Ich kann ihn allen, die sich für diese Problematik interessieren, empfehlen.

Leseclub - Rezensionen 3

Buch

16,95

Haus ohne Spiegel

Sandén, Mårten

Buch

12,00

Hexenlied

Michaelis, Antonia

Buch

20,00

Buch

9,95

Tipp von Emilia, 12 Jahre: Die Unausstehlichen und ich- das Leben ist ein Rechenfehler


Bei diesem Buch kam ich sehr schnell und gut rein und es blieb bis zum Ende schön und glaubwürdig geschrieben. In „Das Leben ist ein Rechenfehler“ wird die Geschichte von Enni, einer 11-jährigen Waisen, erzählt. Sie hatte eine sehr nette Pflegefamilie und sogar einen tollen Bruder (Noah), jedoch werden die Beiden durch ein großes Missgeschick voneinander getrennt. Enni muss nun versuchen, zu Noah zu gelangen. Dafür braucht sie Hilfe von anderen Kindern in dem Halbinternat Saaks und muss Vertrauen haben. Das ganze Buch wird aus der Ich-Perspektive des Mädchens einem Psychodoktor erzählt. Ich finde, das Buch ist für Mädchen sowie Jungen geeignet und die Geschichte ist für den Leser lustig aber auch berührend. Es hat sehr Spaß gemacht zu lesen und ich würde es auf jeden Fall für Kinder von 10 bis 12 empfehlen!

Tipp von Charlotte, 11 Jahre: Haus ohne Spiegel


 

Das Buch „Haus ohne Spiegel“ ist aus der Sicht des Mädchens Thomasine geschrieben.Sie wohnt mit ihrem Vater, Onkel, Tante und Cousinen und ihrem Cousin in dem Haus ihrer Tante Henrietta, die schon sehr alt ist und bald sterben wird.Das komische am Haus ist, dass es gar keine Spiegel gibt. Eines Tages findet Thomasines kleine Cousine beim Verstecken spielen einen Schrank voller Spiegel und findet heraus, dass man damit in der Zeit zurück reisen kann. Dabei treffen sie das Mädchen Hettie, die macht, dass sich die Kinder verändern.Die stille Cousine fängt wieder an zu sprechen, der gemeine Cousin wird nett, die ältere Cousine bekommt Selbstbewusstsein. Und auch mit Thomasine passiert etwas...Das Buch ist überhaupt nicht gruselig, was am Anfang meine Befürchtung war (mag ich nicht so). Vielmehr erlebt man, wie man sich verändern kann, wenn man Dinge aus einer anderen Perspektive sieht. Außerdem lernt man, dass Familie wichtig ist.

 

Das Buch würde ich Jungen und Mädchen ab 11 Jahren empfehlen, die ruhige Bücher mögen, in denen nicht auf jeder Seite Action ist.

Tipp von Milla, 11 Jahre


Mir hat das Buch „Hexenlied" sehr gut gefallen, vor allem weil es vom ersten Moment an spannend war. Das Buch ist großartig geschrieben und man konnte sich alles so lebhaft vorstellen, als wäre man ein Teil der Geschichte. 

Die Hauptfigur ist ein Junge namens Tim, der in einem kleinen Dorf mit seinem Vater und dessen neuer Freundin lebt. Tim ist eher schweigsam und nimmt Dinge wahr, die andere Leute nicht wahrnehmen. Zum Beispiel hört er, wie sich die Blätter einer Blume öffnen. In der Theatergruppe der Schule, in der Tim mitmacht, arbeiten die Schüler an einem Stück über eine mexikanische Hexe und dann beginnen die Dinge irgendwie geheimnisvoll zu werden. Tims Freunde schieben die merkwürdigen Ereignisse auf Lilith, die irgendwie anders ist als alle anderen, aber so einfach ist die Erklärung dann doch nicht. Als im Theatercamp dann der Lehrer verschwindet, wird es richtig spannend...

Ich konnte beim Lesen die Energie und Ruhe aus dem Buch fühlen. Am Ende hätte ich fast geweint weil es sehr traurig war, aber auf eine Art war auch eine gewisse Ruhe zu fühlen: so wie im  Buch beschrieben.

Ich finde auch dass der Einband sehr gut gestaltet ist. Er spiegelt den Charakter des Buches sehr gut wieder.

Tipp von Emilia, 12 Jahre


Schon die ersten paar Seiten sind so toll geschrieben, dass man das Buch durchsuchtet ;-)
„Nacht über Frost Hollow Hall“ handelt von der zwölf Jahre alten Tilly, die bei einer Mutprobe beim Schlittschuhlaufen einbricht und fast ertrinkt. Sie überlebt nur, weil ihr unter Wasser ein fremder Geist erscheint, der ihr hilft. Er will, dass die „Wahrheit ans Licht kommt“. Deshalb macht sie sich auf die Suche und vor will vor allem herausfinden, wer der Geist ist. Im Laufe des Buches wird auch über ihre privaten Probleme erzählt und man kann sich wunderbar hineinversetzen, auch wenn es in England, 1881 spielt. Man denkt vielleicht, es ist sehr viel Fantasy, aber das ist es gar nicht, weil es auch viel um Tilly und ihr Leben als ärmeres Mädchen in der Gesellschaft geht.
Das Buch ist gut ab 11 Jahren geeignet, eher für Mädchen.